12.
November 2008
November 2008
Erster Tag Weltbank
franzisalzer, 10:06h
Gestern war mein erster Tag als Praktikantin bei der Weltbank. Ich hoffe schwer, jeder hier weiss, dass die Weltbank keine Bank im eigentlichen Sinne ist, sondern eine Internationale Organisation, die Kredite und Zuschuesse an arme Staaten verteilt und ausserdem ein Recherchezentrum der Entwicklungsoekonomie ist.
Ich arbeite im “Knowledge for Development Center”, einer Art Bibliothek der Weltbank, wo Leute hinkommen koennen, um sich ueber die Weltbank, ihre Arbeit und Entwicklungsfragen im Allgemeinen zu informieren. Der Raum liegt im Erdgeschoss eines Hochhauses, hat viele Computer und Regale mit Brochueren, wissenschaftlichen Buechern und Weltbankstudien. Alles ist gut sortiert und dekoriert mit Plakaten und Gewinnerfotos aus Wettbewerben, sowie einem gerahmten Bild mit dem Weltbankmotto: “Working for a World Free of Poverty”. Ausserdem organisiert das “Knowledge for Development Center” Vortraege, Seminare und Konferenzen mit dem Ziel “knowledge sharing”. Ich bin gerade Versuchskaninchen in einem Programm, das kommendes Jahr eingefuehrt werden soll, um dem wachsenden Interesse der Oeffentlichkeit an der Arbeit der Weltbank auf den Philippinen gerecht zu werden. Das “Youth Learning Program” richtet sich an Studenten der Politik, Soziologie, internationalen Beziehungen, Kommunikation und oeffentlichen Verwaltung und laeuft ueber 20 Tage, in denen die Studenten einen Einblick in die Arbeit der Weltbank erhalten. Als Gegenleistung unterstuetzen sie die Weltbank-Mitarbeiter bei der Organisation von Veranstaltungen (“forums, exhibits, dialogues”), schreiben Berichte und Artikel, geben Feedback und Vorschlaege zur Webgestaltung und Oeffentlichkeitsarbeit – meist in Bezug auf den Kontakt zur Jugend. Eine meiner Aufgaben ist es, einen Blog ueber meine Erfahrungen zu schreiben, weshalb ich meinen Reiseblog und meine Berichte ueber Einblicke und Erfahrungen bei der Weltbank einfach kombiniere. Ihr bekommt demnaechst viel von mir zu hoeren…
Tja… Jetzt zu meinen anderen Aufgaben. Gestern Morgen hab ich erst einmal eine Power Point Presentation zur Weltbank gehoert, gehalten von Moira Enerva, die das “Knowledge for Development Center” leitet und das “Youth Learning Program” organisiert. Es war gut, eine Einfuehrung zu bekommen, aber ich hatte mich schon vorher auf der Website informiert (vorbildlich!!), daher war das Meiste nichts Neues. Spaeter haben wir ein kurzes Meeting mit einer Tour durch die restlichen Bueros kombiniert, wobei mir so viele Leute vorgestellt wurden, dass ich mir deren Namen nicht wirklich merken konnte!
In der restlichen Zeit hab ich viel im Internet ueber die Weltbank recherchiert und mir Gedanken zur Oeffentlichkeitsarbeit des KDC gemacht. Ausserdem hab ich mich ueber die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf Entwicklungslaender und die Reaktion der Weltbank informiert, da zu diesem Thema heute eine kleine Pressekonferenz stattfindet, bei der ich nicht wie der letzte Trottel dastehen will, weil ich keine Ahnung von Wirtschaft hab. Werd ich aber sowieso, weil ich in den Artikeln, die ich lese, jedes zweite Wort nachschlagen muss. So viele englische Fachbegriffe und Abkuerzungen… Ich ueberlebe nur dank Wikipedia und leo.org! Mein Vater freut sich aber natuerlich diebisch, dass ich mich endlich mal in wirtschaftliche Themen einarbeiten muss…
Nachdem ich jetzt 3 Monate gereist bin und euch mit Berichten ueber Strande, Staedte und Abenteuer neidisch gemacht hab, freut es euch sicher zu hoeren, dass ich mal wieder richtig von 9 bis 5 arbeite… Ausserdem brauche ich fuer die Fahrt fast eine Stunde, da ich zu Fuss und mit der “MRT” unterwegs bin, einer Strassenbahn quer durch Manila, die zu Rushhour-Zeiten ganz schoen stickig und ueberfuellt ist.
Aber es macht wirklich Spass und ich freu mich auf die naechsten Wochen! Werd viele Einblicke erhalten, wie der Alltag in so einer Organisation aussieht und das verspricht gann schoen spannend zu sein!!
Wenn ihr noch ein bisschen mehr wissen wollt, gibt es seine RICHTIG gute Website der Weltbank fuer junge Leute: http://youthink.worldbank.org
Ich arbeite im “Knowledge for Development Center”, einer Art Bibliothek der Weltbank, wo Leute hinkommen koennen, um sich ueber die Weltbank, ihre Arbeit und Entwicklungsfragen im Allgemeinen zu informieren. Der Raum liegt im Erdgeschoss eines Hochhauses, hat viele Computer und Regale mit Brochueren, wissenschaftlichen Buechern und Weltbankstudien. Alles ist gut sortiert und dekoriert mit Plakaten und Gewinnerfotos aus Wettbewerben, sowie einem gerahmten Bild mit dem Weltbankmotto: “Working for a World Free of Poverty”. Ausserdem organisiert das “Knowledge for Development Center” Vortraege, Seminare und Konferenzen mit dem Ziel “knowledge sharing”. Ich bin gerade Versuchskaninchen in einem Programm, das kommendes Jahr eingefuehrt werden soll, um dem wachsenden Interesse der Oeffentlichkeit an der Arbeit der Weltbank auf den Philippinen gerecht zu werden. Das “Youth Learning Program” richtet sich an Studenten der Politik, Soziologie, internationalen Beziehungen, Kommunikation und oeffentlichen Verwaltung und laeuft ueber 20 Tage, in denen die Studenten einen Einblick in die Arbeit der Weltbank erhalten. Als Gegenleistung unterstuetzen sie die Weltbank-Mitarbeiter bei der Organisation von Veranstaltungen (“forums, exhibits, dialogues”), schreiben Berichte und Artikel, geben Feedback und Vorschlaege zur Webgestaltung und Oeffentlichkeitsarbeit – meist in Bezug auf den Kontakt zur Jugend. Eine meiner Aufgaben ist es, einen Blog ueber meine Erfahrungen zu schreiben, weshalb ich meinen Reiseblog und meine Berichte ueber Einblicke und Erfahrungen bei der Weltbank einfach kombiniere. Ihr bekommt demnaechst viel von mir zu hoeren…
Tja… Jetzt zu meinen anderen Aufgaben. Gestern Morgen hab ich erst einmal eine Power Point Presentation zur Weltbank gehoert, gehalten von Moira Enerva, die das “Knowledge for Development Center” leitet und das “Youth Learning Program” organisiert. Es war gut, eine Einfuehrung zu bekommen, aber ich hatte mich schon vorher auf der Website informiert (vorbildlich!!), daher war das Meiste nichts Neues. Spaeter haben wir ein kurzes Meeting mit einer Tour durch die restlichen Bueros kombiniert, wobei mir so viele Leute vorgestellt wurden, dass ich mir deren Namen nicht wirklich merken konnte!
In der restlichen Zeit hab ich viel im Internet ueber die Weltbank recherchiert und mir Gedanken zur Oeffentlichkeitsarbeit des KDC gemacht. Ausserdem hab ich mich ueber die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf Entwicklungslaender und die Reaktion der Weltbank informiert, da zu diesem Thema heute eine kleine Pressekonferenz stattfindet, bei der ich nicht wie der letzte Trottel dastehen will, weil ich keine Ahnung von Wirtschaft hab. Werd ich aber sowieso, weil ich in den Artikeln, die ich lese, jedes zweite Wort nachschlagen muss. So viele englische Fachbegriffe und Abkuerzungen… Ich ueberlebe nur dank Wikipedia und leo.org! Mein Vater freut sich aber natuerlich diebisch, dass ich mich endlich mal in wirtschaftliche Themen einarbeiten muss…
Nachdem ich jetzt 3 Monate gereist bin und euch mit Berichten ueber Strande, Staedte und Abenteuer neidisch gemacht hab, freut es euch sicher zu hoeren, dass ich mal wieder richtig von 9 bis 5 arbeite… Ausserdem brauche ich fuer die Fahrt fast eine Stunde, da ich zu Fuss und mit der “MRT” unterwegs bin, einer Strassenbahn quer durch Manila, die zu Rushhour-Zeiten ganz schoen stickig und ueberfuellt ist.
Aber es macht wirklich Spass und ich freu mich auf die naechsten Wochen! Werd viele Einblicke erhalten, wie der Alltag in so einer Organisation aussieht und das verspricht gann schoen spannend zu sein!!
Wenn ihr noch ein bisschen mehr wissen wollt, gibt es seine RICHTIG gute Website der Weltbank fuer junge Leute: http://youthink.worldbank.org
... comment
heather,
Donnerstag, 13. November 2008, 22:15
Klingt ja spannend bei der Weltbank und ja, ich kann mir gut vorstellen, dass es manchem jetzt gut gefallen wird, dass das mit dem Strand und der Sonne jetzt auch mal wieder gut ist :-).
Aber das ist natürlich nur in Deinem eigenen Interesse, denn zuviel Sonne gibt eh nur Hautkrebs und Sonnenbrand !
LIebe Grüße auf jeden Fall aus dem kalten und nebligen Eppenhain in die große weite Welt
Heide
Aber das ist natürlich nur in Deinem eigenen Interesse, denn zuviel Sonne gibt eh nur Hautkrebs und Sonnenbrand !
LIebe Grüße auf jeden Fall aus dem kalten und nebligen Eppenhain in die große weite Welt
Heide
... link
... comment